Körperliche Selbstzerstörung des eigenen Körpers
Einmal, als kleines Mädchen. Da war ein Winter, in dem genausoviel Schnee lag. Meine Mutter hatte mich rausgeschickt, um zu spielen. Ich spielte. Mit meinem Leben. Legte mich in den Schnee, grub mich ein und sah, wie meine Finger rot wurden. Blau. Kalt. Und ich fragte mich, wie lang es denn nur noch dauern würde, bis ich endlich erfroren sei.
Einmal, als kleines Mädchen. Da stand ich an meinem Kinderzimmerfenster. Ich blickte hinaus. Hinab. Öffnete das Fenster, beugte mich weit hinaus und fragte mich, was denn wohl das Letzte sein sollte, das ich sage, bevor ich springen würde.
Einmal, als kleines Mädchen. Da bemerkte ich, dass es gar nicht so einfach war, sich umzubringen. Also beschloss ich, zumindest Teile von mir auszuschalten. Körperlich (
Einmal, als jugendliches Mädchen. Da war es wieder soweit. Ich war älter geworden. Vielleicht auch erwachsener, um es nun endlich beenden zu können. Überlegungen, ob ich den Höhentod wählen sollte. Höhenangst. Nicht möglich. Überlegungen, ob ich den Zugtod wählen sollte. Keine anderen Personen miteinbeziehen. Nicht möglich. Überlegungen an Erstickungstod. Ich hielt die Luft an. Minutenlang. Nicht lang genug. Überlegungen an Tablettentod. Zu unsicher. Zu peinlich, sollte es nicht klappen. Überlegungen, die Pulsadern aufzuschneiden. Ich schnitt. Nicht ausreichend genug.
Einmal, als jugendliches Mädchen. Da bemerkte ich, dass es gar nicht so einfach war, sich umzubringen. Also beschloss ich, weitere Teile meines Körpers (
Einmal, als erwachsenes Mädchen. Da war es wieder soweit.
-Fortsetzung folgt-
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