03. Dezember 2010



Ein kleiner Mensch stirbt nur zum Schein
Wollte ganz alleine sein
Das kleine Herz stand still für Stunden
So hat man es für tot befunden
Es wird verscharrt im nassen Sand
Mit einer Spieluhr in der Hand

Der kalte Mond in voller Pracht
Hört die Schreie in der Nacht
Und kein Engel steigt herab
Nur der Regen weint am Grab

Und kein Engel steigt herab
Mein Herz schlägt nicht mehr weiter
Nur der Regen weint am Grab

11:21

Es geht wieder los. Das Reden. Dieses ständige Gerede, als würde ich in mitten einer Bahnhofshalle stehen und all die Gespräche aufnehmen, die um mich herum geführt werden. Manchmal, da ist da nichts. Absolute, beängstigende Ruhe in meinem Kopf. Manchmal Musik. Stundenlang singt es in meinem Kopf Musik, die ich noch nichteinmal mag. Und manchmal, dann redet jemand. Manchmal irgendjemand und manchmal, so wie gestern Abend, eine ganze Bahnhofshalle.  
Es beunruhigt, wenn es still ist. Es beunruhigt, wenn es laut ist. Es beunruhigt, ähnlich meinem Herz, das seit gestern Mittag seltsam schlägt. Nein, es beunruhigt nicht wirklich. Etwas in mir ist wieder in meiner wundervollen, realitätsfernen, aber scheinbar so sicheren Essstörungswelt angekommen.


1 Kommentar:

  1. Hey (:
    Kein Problem, ich habe heute morgen auch gar nicht hier reingeguckt :s
    Sag einfach, wann du wieder mal eine Monodiät oder so machst, dann können wir es ja nachholen!:D
    Hat es bei dir denn heute geklappt?

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